CSU-Kreistagsfraktion beim Ortstermin im Krankenhaus Lauf:

Krankenhausversorgung ist ein Erfolg der Politik


NÜRNBERGER LAND / LAUF (CSU) – Die CSU-Kreistagsfraktion hat im Rahmen einer ihrer Fraktionssitzungen das Krankenhaus Lauf, eines der zum Klinikum Nürnberg gehörigen Krankenhäuser Nürnberger Land, besucht und sich bei der Geschäftsführung über die gesundheitliche Versorgung für die Menschen im Nürnberger Land erkundigt und den Zusammenschluss der ehemaligen Kreiskrankenhäuser mit dem Klinikum Nürnberg gewürdigt.

10 Jahre ist es her, dass der Landkreis Nürnberger Land die drei defizitären Krankenhäuser in Lauf, Hersbruck und Altdorf an das Klinikum Nürnberg verkaufte. Die CSU-Kreistagsfraktion nahm dieses Jubiläum zum Anlass, um sich mit dem Geschäftsführer der Krankenhäuser Nürnberger Land, Herrn Dr. Michael Hitzschke und der ärztlichen Leitung, Chefarzt Werner Diekstall, zu einem Informationsbesuch zu treffen.
Am Beginn des Besuchs stand eine ausführliche Führung durch das Haus mit Besichtigung der Großbaustelle im Innenhof, wo derzeit eine neue Küche mit Anlieferungszone für ca. 5 Mio. Euro entsteht, die auch die anderen beiden Standorte in Hersbruck und Altdorf versorgen soll. Der neue Erweiterungsbau, dessen Gesamtkosten sich auf ca. 25 Millionen Euro belaufen, wird vom Freistaat Bayern mit knapp 22 Millionen Euro gefördert. „Eine wichtige Investition in die Zukunft“, so Dr. Michael Hitzschke. „Die Mitglieder der CSU-Kreistagsfraktion zeigten sich sichtlich beeindruckt von den Investitionen, die am Standort Lauf getätigt werden“, so Fraktionsvorsitzende Cornelia Trinkl. Erfreut zeigten sich die Kreisräte auch darüber, dass die Entbindungsstation auch wieder rund um die Uhr geöffnet habe.

In der anschließenden Gesprächsrunde erinnerte sich MdL Norbert Dünkel an den Impuls zur Neuorganisation der Krankenhäuser Nürnberger Land vor 10 Jahren, den er als stellvertretender Landrat in seiner Vertretungszeit auf den Weg gebracht hatte. Entscheidend für den Erfolg der Transaktion der hochverschuldeten Krankenhäuser Nürnberger Land mit dem Klinikum Nürnberg war aus Sicht des ehemaligen Vorsitzenden der CSU-Kreistagsfraktion die Einigkeit und der politische Wille aller im Kreistag vertretenen Parteien, eine Lösung herbeizuführen, die den Landkreis aus den roten Zahlen bringt, die Standorte Lauf, Altdorf und Hersbruck erhält und keine Entlassungen der Belegschaft zur Folge hat. Der Kreistag habe mit seiner einstimmigen Entscheidung im Jahr 2005 wichtige strukturelle Voraussetzungen für den Erfolg und Erhalt der Krankenhäuser im Landkreis beigetragen, so Dünkel.
Dass diese Entscheidung die richtige war zeigen die heutigen Zahlen, wie Geschäftsführer Dr. Hitzschke darlegte. Bei der stationären Behandlung können die Krankenhäuser Nürnberger Land ein Plus von 17% der Patientenzahlen vorweisen, auch beschäftige man mehr Mitarbeiter als zur Zeit der Übernahme.
Darüber hinaus bilde man fleißig aus und sei deshalb einer der größeren Ausbildungsbetriebe im Landkreis. Ziel sei es auch weiter, alle Häuser im Landkreis zu halten, so Michael Hitzschke.